Darmbehandlung Hamburg

Darmgesundheit und ihre Bedeutung für die Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde.

Immer mehr Menschen klagen über Blähungen, Verstopfungen, Durchfälle. Auch wenn dies ein Thema ist, über das kaum jemand spricht. Das Wort Reizdarm ist in vielen Werbesendungen zu hören. Zahlreiche Menschen leiden darunter. Und dabei ist hier oft der Ausgangspunkt zahlreicher weiterer Erkrankungen zu finden. Diese reichen von Allergien, über chronische Entzündungen, Autoimmunerkrankungen oder Depressionen u.v.m. .   

Bereits seit tausenden von Jahren besteht in der traditionell chinesischen Medizin das Wissen über die Verbindung von Dickdarm und Nase. So endet der Dickdarm-Meridian an dieser.

Doch gibt es wirklich einen Zusammenhang? Wie sieht dieser aus? Und wie beeinflusst er eventuell Therapieentscheidungen?

In den kommenden Zeilen versuche ich Ihnen einen kleinen Überblick zu geben, um die Komplexität dieses Themas zu erahnen.

Das Mikobiom - Was ist das?

Das Mikobiom ist die sog. Schleimhautflora. Darunter versteht man alle Bakterien, welche die Schleimhaut eines Organs besiedeln.

Der wohl bekannteste Vertreter im Darm ist wahrscheinlich das Bakterium Escherichia coli. Neben diesem Vertreter existieren Schätzungen zufolge mehr als 500 verschiedene Arten dieser Bakterien in einem Menschen. Diese bilden ein in sich verwobenes System und sind keineswegs als negativ anzusehen. Vielmehr braucht der Mensch diese Bakterien, um zu überleben.

Darmgesundheit
Wozu brauchen wir ein Mikrobiom?

Ich möchte hier nur einen kurzen Abriss zu den möglichen Funktionen und den möglichen Folgen einer gestörten Funktion des Mikrobioms geben. Die hohe Anzahl verschiedener Arten an Bakterien im Darm zeigt, wie Komplex dieses System ist und wie zahlreich deren Funktionen sein können. Eine gestörte Darmflora kann daher eine Vielzahl an Symptomen mitbedingen, triggern oder ggf. erst auslösen.

Hierzu zählen Störungen im Knochenaufbau, der Blutgerinnung oder auch der Zellwachstumsregulierung durch Beeinträchtigung bzw. Mangel an Baktieren, welche zur Vitaminsynthese und in diesem Beispiel Vitamin K2-Synthese beitragen.

Andere Bakterien wiederum ernähren die Darmschleimhaut und erhalten die Dichtigkeit der Darmwand. Ist diese Darmbarriere gestört, sprechen wir von einem „leaky gut“ – einem durchlässigen Darm. Diese Störung ist bei zahlreichen chronischen Darmentzündungen zu sehen. Untersucht man hier die Darmflora, kann häufig ein Fehlen der für den Darm notwendigen Darmbakterien festgestellt werden. Auch spielt dieses Phänomen bei Autoimmunreaktionen und Allergien eine wichtige Rolle. Fremdstoffe, die über die Nahrung aufgenommen werden, können bei fehlender Darmbarriere schneller in den Körper gelangen und so das Immunsystem triggern. Ist das Immunsystem überreizt kann dies evtl. Erkrankungen triggern oder verschlechtern.

Auf diese Immunreaktionen nehmen wiederum andere Darmbakterien Einfluss. Sind diese Darmbakterien gestört, können wiederum Immunreaktionen verstärkt auftreten und z.B. Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder sogar Allergien entstehen. Ob dies Eintritt oder nicht, hängt meistens vom Ausmass der Schädigung der Darmflora und anderen Kofaktoren ab.

Damit alle Bakterien im Darm und die Darmschleimhaut optimal ernährt werden können, benötigen sie weit mehr als nur die Nahrung, welche wir jeden Tag zu uns nehmen. Sie benötigen verarbeitete Nahrungsbestandteile direkt aus dem Darmlumen, welche die Stoffwechselendprodukte wiederum anderer Bakterien sind. Hierzu zählt u.a. die Buttersäure. Ohne diese kommt es zu Veränderungen der Darmschleimhaut und des Mikrobioms.

Eine weitere Funktion von Darmbakterien ist die Herstellung des richtigen pH-Wertes im Darm. So sorgen Milchsäurebaktieren für eine Ansäuerung des Darmmilieus, um z.B. das Wachstum von Pilzen zu verhindern oder auch die Funktionalität von Enzymen positiv zu beeinflussen, welche aus der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet werden. Diese können nur in einem begrenzten pH-Rahmen optimal arbeiten. Ist der pH-Wert zu hoch oder zu niedrig, können Verdauungsfunktionen nicht mehr richtig stattfinden und es kommt z.B. zu Blähungen bis hin zu Durchfällen.

Um die Komplexität des Systems weiter zu steigern, produzieren Darmbakterien auch einen Neurotransmitter namens GABA (Gamma-Amminobuttersäure). Dieser hat Einfluss auf das Angst- und Depressionszentrum und wirkt dämpfend über den Vagusnerv auf das zentrale Nervensystem. Eine Störung in diesem Bereich kann so ggf. zu Kopfschmerzen und Depressionen beitragen.   

Dies sind nur einige der wichtigsten Funktionen des Mikrobioms. Treten Veränderungen innerhalb dieses Systems auf z.B. durch Antibiotika, Schwermetalle, Stress etc., können hierdurch zahlreiche Störungen auftreten und verschiedenste Symptome ausgelöst werden.

Was hat der Darm nun mit der Hals-, Nasen- & Ohrenheilkunde zu tun?

Sowohl die Nasennebenhöhlen als auch die Mundhöhle und der Rachen sind durch ein Mikrobiom geprägt.

Die Rachenflora kann dabei einen Einfluss auf das Entstehen von Karies haben. Auch können Stoffwechselprozesse der Mund- und Rachenflora zu Mundgeruch dem sog. Foetor führen.

Im Bereich der Nasennebenhöhlen sind in neueren Studien die Beeinflussung von chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen sog. Sinusitiden durch die vorliegende Nasenflora beschrieben. Der genaue Pathomechanismus ist dabei noch unbekannt.

Wie auch die Darmflora sind die Bakterien der Nase und des Mund-Rachen-Raumes täglichen Einflüssen von außen ausgesetzt. Das wichtigste Ereignis ist hierbei die Nahrungsaufnahme. Je nach Nahrungsangebot profitieren Bakterien oder werden in Ihrer Funktion beeinträchtigt. Weiterhin können Einflüsse wie Nasenspülungen, Antibiotikaeinnahme oder auch Zigarettenrauch Einfluss auf die Schleimhäute und die darauf lebenden Bakterien nehmen. Kommt die natürliche Besiedlung des Nasen- oder auch Mund-Rachen-Raumes aus der Balance, kann es zu Fehlbesiedlungen kommen. Folge können Pilzinfektionen oder auch die Ausbreitung von bzw. eine Anfälligkeit für pathologische Keime sein.

Die unterschiedlichen Bakterienstämme scheinen also ähnlich der Darmflora eine entscheidende Rolle in der Balance der Nasen- und Mund-Rachenflora zu spielen. Dies ist wichtig für die therapeutischen Möglichkeiten.

Wie kann man diese Erkenntnisse nutzen?

Wie auch im Darmbereich kann man gezielt einzelne Bakterienstämme in die Therapie einbinden. Hierzu ist die genaue Kenntnis über die einzelnen Funktionen der verwendeten Mikrobiota notwendig. Ebenso ist die Kenntnis über die anatomischen Aufbau der Schleimhaut und deren Funktionalität von großer Bedeutung, um das Milieu für die Nasen- und Mund-Rachen-Flora optimal zu gestalten, damit auch die erstgenannte Therapie einen langanhaltenden Effekt zeigt.

Zusätzlich kann über eine Darmsanierung ebenfalls ein Effekt auf die Nasennebenhöhlen erzielt werden. Dieser kann durch komplementäre Therapieansätze wie z.B. durch Akupunktur und naturheilkundliche Präparate unterstützt werden.

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Aufgrund der neuen Verordnung der Bundesregierung ist es notwendig, dass Sie am Tag Ihres Termins vor Vorstellung in meiner Praxis einen COVID-19 Schnelltest durchführen. Hierbei sind ebenso alle Begleitpersonen (auch Kinder) eingeschlossen. Die Anzahl der Begleitpersonen in der Praxis ist auf ein Minimum zu beschränken.

Nach durchgeführtem COVID-19-Test lassen Sie uns diesen per e-mail vor Ihrem Praxisbesuch zukommen.

Im Falle eines positiven Testergebnisses (auch innerhalb der Familie / des Kreises der Begleitpersonen) sehen Sie bitte von einer Vorstellung in unserer HNO-Praxis ab und kontaktieren uns, um das für Sie bestmögliche Prozedere zu besprechen.

In diesen Fällen stehe ich Ihnen jedoch weiterhin per Videosprechstunde zur Verfügung.

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Schmerzen in Fingern, Handwurzel und Handgelenken können verschiedenste Ursachen haben. Akute Verletzungen durch Stauchung, Prellung oder Fraktur können dies Symptome bedingen. Jedoch auch chronisch entzündliche  Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis oder bakterielle Infektionen (u.a. Borreliose) sind weitere mögliche Ursachen. Findet sich jedoch schulmedizinisch keine Ursache sind oft versteckte Entzündungsherde sog. Störfelder mögliche Ursachen, welche über die Applied Kinesiology aufgespürt und mittels Akupunktur oder auch Neuraltherapie behandelt werden können. Zur unterstützenden Schmerztherapie sind letztgenannte Therapien ebenso eine mögliche Option.

Die Abnutzung von Gelenkflächen und deren Formveränderung durch chronische Fehlbelastung, Unfall oder auch Entzündungen kann Ursache von Schmerzen in zahlreichen Gelenken sein. Neben operativen Eingriffen besteht jedoch die Möglichkeit der unterstützenden Behandlung mit Mitteln aus der Naturheilkunde und auch mittels Akupunktur

Entzündungsprozesse können in chronischer Form nicht nur Gelenkveränderungen mit Funktionseinschränkungen bedingen, sondern verursachen häufig Schmerzen in zahlreichen Gelenken. Ursache hierfür können neben genetischen Faktoren auch Entzündungen im Körper sein. Teilweise können diese auch „stumm“ also ohne subjektive Beschwerden vorliegen. Hier sind Beispiele wie eine chronische Mandelentzündung, wurzelbehandelte Zähne oder sog. NICOs oder auch chronische Nebenhöhlenentzündungen zu nennen. Häufig bleiben diese Erkrankungen bei Beschwerdefreiheit im betroffenen  Areal unentdeckt. Dennoch können Sie Einfluss  auf das Entzündungsgeschehen nehmen. 

Um diese stummen Entzündungsherde ausfindig zu machen, kann u.a. eine spezielle Labordiagnostik und auch die Applied Kinesiology sowie die Akupunktur in Kombination mit spezieller Pulsdiagnostik helfen. 

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Der „Golfer-Ellenbogen“ oder auch Epicondylitis medialis genannt, ist eine durch Überlastung entstehende Ansatzsehnenreizung im Bereich der inneren Oberarmanteile des Ellenbogengelenks.

Die Überlastung kann hierbei durch Sport, insbesondere bekannt bei Golfern, oder auch durch berufliche Tätigkeiten oder auch Fehlhaltungen in der oberen Brust- und / oder unteren Halswirbelsäule mitbedingt sein. 

Daher ist auch hier eine ganzheitliche Untersuchung sinnvoll. Denn manchmal liegen die Ursachen nicht immer am Beschwerdeort.

Die Arthrose ist eine Bezeichnung für einen Gelenkverschleiß und den damit häufig einhergehenden Schmerzen vor allem bei Belastung. Häufig wird hier ein Gelenkersatz, bekannt vor allem bei Hüfte und Knie, durchgeführt, um den Patienten eine Beschwerdelinderung zu ermöglichen. 

Wann der richtige Zeitpunkt für eine OP ist, sollte in einem eingehenden Gespräch mit Ihrem behandelnden Orthopäden erfolgen. Hierbei ist vor allem wichtig, dass es zu keinen Ausweichbewegungen oder sogenannten Schonhaltungen kommt. Diese können sich negativ auf andere Gelenke auswirken und so Beschwerden an anderer Stelle hervorrufen.

Sollte dies jedoch nicht der Fall sein bzw. Sie eine unterstützende Therapieoption wünschen, sind die Akupunktur und die Neuraltherapie unterstützende und auch postoperativ gute begleitende Maßnahmen. Weiterhin sind auch begleitende Therapien aus dem Bereich der Naturheilkunde oft hilfreich, um Symptome zu lindern. In den einzelnen Therapieabschnitten erfahren Sie hierzu mehr.

 

 

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Hierbei handelt es sich um eine der neuen Volkskrankenheiten. Jeder kennt das Knirschen oder Beißen mit den Zähnen, die morgendlichen Verspannungen  im Kieferbereich in stressigen Alltagssituationen. Erfahren Sie mehr über  die Auswirkungen eine Überlastung des Kiefergelenks in meinem Blog zur Cranio-Mandibulären-Dysfunktione (CMD). 

Der unbewußte Abbau  von Stress erfolgt meistens nachts. Unbemerkt kommt es zu Mahlbewegungen der Zähnen oder zu verstärktem Zubeißen im Schlaf. Hierdurch kann  eine Überlastung der Zähne, des Kieferknochens und auch des Kiefergelenks entstehen und zum Teil Symptome an entfernten Organen bzw. Gelenken verursachen, die scheinbar keinen Zusammenhang mit dem initialen Entstehungsort der  Beschwerden haben. Erfahren Sie in meinem Blog mehr über das Thema der Cranio-Mandibulären Dysfunktion (CMD) und die in meiner Praxis möglichen Therapieoptionen.

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Raumforderungen im Mundbereich können zahlreichen Ursprungs sein.

Einige Ursachen von Veränderungen können z.B. folgende sein:

 1) Ranulae (sog. Froschbläschen) 2)  Granulome durch mechanische  Überlastung 3) Speicheldrüsenschwellungen 4) bläschenbildende Infektionsgeschehen  5) gutartige oder bösartige Veränderungen der Schleimhaut oder darunterlegender Gewebe.  

Jede Veränderung, die  über einen längeren Zeitraum (mehr als 2-3 Wochen) persistiert, sollte durch einen HNO-Arzt, Zahnarzt oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen abgeklärt werden.

 

Speichelsteine sind Konkremente in Speicheldrüsen oder deren Ausführungsgängen. Sie können sich aus organischen und anorganischen Substanzen bilden. Kommt es durch Sie zu einer Beeinträchtigung des Speichelflusses, kann es zu einer Schwellung der betroffenen Speicheldrüse mit Schmerzen kommen. Diese treten vornehmlich nach einer Mahlzeit auf. Besteht noch ein dezenter Speichelfluss klingen die Beschwerden wenige Stunden nach einer Mahlzeit rasch wieder ab. Durch die Aufstauung von Speichel innerhalb der  Drüse und des Ausführungsganges besteht jedoch die Gefahr einer Infektion durch Bakterien der Mundhöhle. Diese akute Entzündung bedarf einer dringenden HNO-ärztlichen Behandlung

Das gute an Speichelsteinen mit geringer Größe ist, dass diese häufig von allein ohne jegliche Intervention ähnlich wie Nierensteine „abgehen“ können. Sollte dies nicht der Fall sein, können mikroinvasive Verfahren wie die Sialendoskopie zum Einsatz kommen. Ist der Stein jedoch zu groß für eine mikroinvasive Bergung kann eine Bergung durch die Mundhöhle/ den Mundboden erwogen  oder die Entfernung der betroffenen Speicheldrüse bei Fehlschlagen aller vorgenannten Optionen in Betracht gezogen werden.

Um die richtige Entscheidung für das ein oder andere Vorgehen zu treffen, ist neben einer eingehenden klinischen Untersuchung die Ultraschalluntersuchung wichtig. Hierbei wird der Grund einer Speicheldrüsenschwellung evaluiert. Dabei kann auch die Lage eines Speichelsteins bereits vor einem Eingriff lokalisiert werden und so die für Sie individuellen Therapieoptionen besprochen werden. 

Viele Menschen leiden unter Allergien oder Unverträglichkeiten. Diese sind zum Teil vielgestaltig und können unterschiedliche Beschwerden verursachen.

Die häufigsten Beschwerden bei einer Allergie sind: Augenjucken, Niesattacken, Nasenatmungsbehinderung, Nasensekretion, Gaumenjucken, Kloßgefühl im Halsbereich bis hin zur Atemnot und allergischem Asthma.

Unverträglichkeiten hingegen können sehr subtile Symptome hervorrufen. So können Nahrungsmittelunverträglichkeiten verzögert zum Teil auch erst 3-7 Tage nach Einnahme zu unspezifischen Veränderungen z.B. an der Haut bei Neurodermitikern führen. Auch können unspezifische Darmbeschwerden wie Blähungen, Durchfälle sog. Reizdarmbeschwerden auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hindeuten. Natürlich kann es bei vorgenannten Symptomen auch weitere Ursachen geben, welche ebenso in Betracht gezogen werden müssen. 

Daher ist hier häufig eine interdisziplinäre Abklärung wichtig, um die bestmögliche und effektivste Therapie für den Patienten zu finden.

Therapiemöglichkeiten bestehen neben einer Hyposensibilisierung der sog. spezifischen Immuntherapie durch regelmäßige Injektionen oder sublinguale Sprayanwendungen in einer Behandlung mit Akupunktur. Langjährige Erfahrungen in meiner Praxis zeigen hier ein gutes Ansprechen von Patienten. Dabei schließen sich die genannten Therapieformen nicht gegenseitig aus.

Zahnschmerzen können nicht nur durch offensichtliche Probleme wie Karies oder Entzündungen hervorgerufen werden. Vielmehr kann unter einem optisch gut aussehenden Zahn oder an der Stelle eines entfernten Zahns eine stumme Entzündung bestehen, welche Einfluss auf Organe oder andere Beschwerden wie z.B. Neurodermitis, Reizdarmbeschwerden oder auch Autoimmunerkrankungen nehmen kann. Solche sog. Störfelder können unter anderem durch eine kinesiologische Untersuchung aufgedeckt werden. Häufig schließt sich daran eine  genauere Diagnostik mit z.B. einer DVT-Untersuchung des Kiefers an, um diese Bereiche genauer schulmedizinisch abklären zu können. Stellt sich hier eine Veränderung heraus, wird diese dann entsprechend einer zahnärztlichen oder kieferchirurgischen Behandlung zugeführt. 

Besteht jedoch keine organische Störung eines Zahns, können hier die Ursachen von Zahnschmerzen ebenso vielgestaltig sein. Hierzu zählt zum Beispiel eine übermäßige Druckbelastung eines Zahns im Rahmen einer Cranio-Mandibulären-Dysfunktion (CMD)

Weiterhin hat jeder Zahn in der TCM eine Beziehung zu inneren Organen, Gelenken etc.. So kann auch ein Problem an einem  Organ zu Zahnschmerzen führen und umgekehrt Entzündungen an einem Zahn organische Beschwerden hervorrufen.

Um eine solche Assoziation weitergehend zu untersuchen, nutze ich in meiner HNO-Praxis die Möglichkeiten der Applied Kinesiology in Kombination mit Akupunktur und Neuraltherapie.  

Weitere Informationen finden Sie auf den oben verlinkten Seiten. Viele Spaß auf Ihrer Entdeckungsreise. 

Zungenbrennen kann durch mehrere Probleme verursacht werden. Hierzu zählen neben Sodbrennen dem sog. Reflux, Vitaminüberdosierungen oder Mangelerscheinungen auch gutartige oder bösartige Veränderungen des Zungengewebes. Daher ist bei anhaltenden Beschwerden ein HNO-Arzt aufzusuchen, um die weitere Abklärung einzuleiten.

Mundwinkeleinrisse sind häufig Folge von Vitamin- und / oder Mineralstoffmangel.

Dieser kann alleinige Ursache, Folge einer bestehenden Erkrankung oder auch Entzündung im Körper sein, welche nicht immer bemerkbar sein muss.

Ich versuche mit Ihnen zusammen individuell die Ursache Ihrer Beschwerden zu finden und wenn möglich zu beheben. Vereinbaren Sie hierzu gerne einen Termin.

 

Veränderungen der Zungenoberfläche können sporadisch durch bestimmte Lebensmittel oder Medikamente bedingt sein aber auch Hinweise auf Störungen von Organ- und Stoffwechselfunktionen sowie Unverträglichkeiten und Allergien geben. 

In einem ausführlichen Gespräch sowie einer gründlichen körperlichen Untersuchung können dann Ursachen weitergehend geklärt werden. 

Gerne stehe ich Ihnen hierbei zur Seite. 

 

Die Mandelentzündung oder auch Tonsillitis genannt, ist ein sehr häufiges Erkrankungsbild in der HNO-Heilkunde.

Häufig sind bakterielle Infektionen der Grund für eine Vorstellung beim HNO-Arzt. Hierbei sind vor allem die Streptokokken zu nennen. Aber auch Viren z.B. EBV (Eppstein-Bar-Virus) können Infektionen verursachen.

Nicht immer bleibt eine Infektion auch auf die Mandel begrenzt. Besteht ein Infekt kann sich auch hinter oder neben der Mandel eine Entzündung in das Weichteilgewebe ausbreiten. Dies bezeichnet man dann als Peritonsillitis und wenn es zu einer Eiteransammlung in diesen Bereichen kommt, als Peri- bzw. Retrotonsillarabszess. Symptome hierfür sind ein deutliches Schwellungsgefühl, Luftnot, Schluckstörungen und eine klobige Sprache. Diese Komplikation einer Tonsillitis bedarf sofortiger Intervention in einer HNO-Klinik.

Neben der akuten Form der Mandelentzündung kann sich auch eine Infektion unterschwellig und chronisch manifestieren. Chronische Halsschmerzen, Krankheitsgefühl und Leistungsminderungen können die Folge sein. Auch Gelenkschmerzen oder Rheuma-ähnliche Symptome können durch eine solche chronische Tonsillitis ebenso bedingt werden. In der Neuraltherapie, Akupunktur und Naturheilkunde bezeichnet man eine solche lokale Entzündung mit Auswirkung auf den Gesamtorganismus als Störfeld. Wie solche Störfelder ganzheitlich behandelt werden können, wird auf den entsprechenden Seiten besprochen.

Welche Art der Therapie in jedem einzelnen Fall geeignet ist, bespricht Ihr HNO-Arzt mit Ihnen in einem ausführlichen Gespräch.

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Kopfschmerz – eine der  Volkskrankheiten unserer Gesellschaft bedarf eingehender Abklärung zur Ursachenfindung. Denn diese können organischen Ursprungs ( z.B.  durch Trauma, Blutung, Schlaganfall, Bluthochdruck, chronische Nasennebenhöhlenentzündungen, Tumore etc.) oder auch funktioneller oder auch psychischer Natur (Verspannungen, Überlastung, Dehydratation etc.) sein.

Daher ist ein gutes Zusammenspiel von Neurologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Zahnarzt, Orthopädie und ggf. auch Radiologie, Innerer Medizin / Kardiologie oder auch Gefäßchirurgie zur genauen Diagnostik wichtig. 

Denn nicht alle Kopfschmerzen gehen auch vom Kopf aus. Kiefergelenksbeschwerden (CMD), Halswirbelblockierungen oder sogar falsche Schuheinlagen können über längere Zeit zu Beschwerden im Kopfbereich führen. Auch können sog. Störfelder wie unentdeckte Zahnherde oder Narben entlang von Meridianen Ursache dieser Beschwerden sein. 

Die Therapieoptionen richten sich nach der entsprechenden Ursache. Sollte eine organische Ursache ausgeschlossen worden sein, können jedoch die Osteopathie / manuelle Medizin und auch die Akupunktur sowie die Neuraltherapie Unterstützung in der Therapie bieten. 

Migraine bezeichnet einen meist einseitig bestehenden pochenden oder pulsierenden Kopfschmerzen, welcher häufig mit Übelkeit, Lichtscheu und auch anderen neurologischen Symptomen bis hin zu motorischen oder auch visuellen Beschwerden einhergehen kann. Häufig berichtet Patienten von einer sogenannten Aura, einem Vorboten, der Kopfschmerzen. Diese Vorboten werden häufig als visuelle Reizungen wahrgenommen oder auch als Sensibilitätsstörungen im Gesicht oder in Händen oder Füßen. 

Die Diagnose wird durch einen Neurologen gestellt. Die Mechanismen, der Symptomentstehung sind bereits gut untersucht. Doch können verschiedene Faktoren eine Migraine triggern. Schlafmangel, HWS-Beschwerden oder auch Entzündungen der Nebenhöhlen sowie zahlreiche weitere Krankheiten im HNO-Bereich können Triggerfaktor sein.

Hier kann

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Eine Nasenatmungsbehinderung kann durch eine Vielzahl von Ursachen bedingt sein. Hierzu zählen unter anderem:

  • geschwollene Nasenmuscheln
  • verkrümmte Nasenscheidewand
  • instabile Nasenflügel
  • Entzündungen mit Schleimhautschwellungen
  • Blutergüsse der Nasenscheidewand nach Nasentrauma
  • Polypen 
  • Krusten
  • Fremdkörper
  • Wucherungen sog. Adenoide Vegetationen
  • gut- / bösartige Tumore

Zur zielgerichteten Ursachenfindung ist eine mikroskopische und ggf. eine endoskopische Untersuchung der Nasenhaupthöhle erforderlich. 

Nasenbluten wird am häufigsten durch Manipulation an der Nasenscheidewand verursacht. Hierbei werden kleinste Gefäße verletzt, welche nach kurzer Zeit – in der Regel unter 3 Minuten – meist von allein aufhören zu bluten. Tritt Nasenbluten auch ohne Manipulation auf oder hält länger als 3-5 Minuten an, sollte dies durch einen HNO-Facharzt untersucht werden.

In letztgenanntem Fall kann dies ein Hinweis auf folgende Störungen sein: 

  • Gerinnungsstörung 
  • Einnahme von Blutgerinnungshemmenden Medikamenten (ASS, Xarelto, Marcumar etc.)
  • Gefäßerweiterungen an der Nasenscheidewand 
  • erhöhte Fragilität der Blutgefäße z.B. bei Morbus Wegener (GPA)
  • gut- / bösartige Neubildungen innerhalb der Nase mit Gefäßarrosion

Eine genaue Untersuchung der Ursachen sollte hier zeitnah erfolgen, damit die richtige Therapie eingeleitet werden kann. 

Die Nasennebenhöhlenentzündung, die sogenannte Sinusitis, ist eine der häufigsten Infekte im HNO-Bereich. Häufige Symptome sind hierbei Kopfschmerzen, Druck über den Nebenhöhlen, welcher sich bei Vorbeugung des Kopfes verstärkt, sowie ein erhöhter Schleimabfluss. Auch eine Geruchs- oder Geschmacksveränderung kann je nach Ausmass durch Verlegung des Riechzentrums durch Schleim oder Schleimhautschwellung auftreten. Häufig klingen die Beschwerden selbstlimitierend wieder nach 7-10 Tagen ab. Sollten die Beschwerden anhalten, zunehmen oder sogar  Symptome wie massiver Kopfschmerz, Sehstörungen, Fieber sowie Übelkeit und Erbrechen auftreten ist sofort ein HNO-Arzt oder auch auch eine HNO-Klinik ggf. über die Notaufnahme aufzusuchen. 

Wucherungen des Nasenrachens werden in der Medizin als sogenannte adenoide Vegetationen bezeichnet. Häufig werden diese im Volksmund auch als „Polypen“ bezeichnet. Dies treten meistens im Kindesalter auf und können zu Schnarchen, verstärkter Mundatmung und vermehrten Mittelohrentzündungen führen. Im Erwachsenenalter sind diese eher seltener und vor allem durch chronische Reizungen wie z.B. im Rahmen von Allergien oder Staubexposition bedingt. Werden die Beschwerden zu groß, kann nach HNO-ärztlicher Untersuchung durch eine sogenannte Adenotomie die Nasenrachenmandel entfernt werden. 

Eine trockene Nasenschleimhaut führt nach länger anhaltendem Beschwerdebild zur einer Vergrößerung der Nasenmuscheln und vermehrter Krustenbildung innerhalb der Nase. Die Nasenatmung kann hierdurch beeinträchtigt werden. Ursache von trockenen Nasenschleimhäuten sind häufig der übermäßige Gebrauch von abschwellenden Nasentropfen oder auch die Anwendung von dauerhafter Nasenspülung ohne anschließende Nasenpflege. Auch Allergien können die Nasenschleimhaut austrocknen. 

Eine endoskopische Untersuchung sowie eine Allergietestung können Aufschluss über die Ursache geben. 

Eine Allergie der oberen Atemwege äußert sich häufig über ein Jucken in der Nase mit verstärkter Sekretion sowie Augenjucken, Gaumenjucken und / oder Irritationen im Rachenbereich sowie des Atemtraktes. Ein Allergietest kann hier schnell Aufschluss geben. Ein Allergietest allein stellt jedoch nicht die Diagnose einer Allergie. Erst wenn Symptome und Allergietest zueinander passen, spricht man von einer Allergie. Ansonsten handelt es sich um eine Sensibilisierung also die Bereitschaft des Körpers auf ein Allergen zu reagieren. Symptome sind dabei nicht vorhanden. 

Ein eingehendes Gespräch mit einem Allergologen ist hier empfehlenswert, um Befunde richtig zu interpretieren. 

Nasenmuschelvergößerungen sind eine der häufigsten Ursachen einer Nasenatmungsbehinderung. Hierbei können Allergien, trockene Schleimhäute durch z.B. Klimaanlagen, Stäube oder übermäßiger Nasenspraygebrauch etc. Ursachen sein.

Möglichkeiten der Therapie sind zum einen die lokale Schleimhautpflege oder bei ausbleibender Besserung eine operative Verkleinerung der Nasenmuscheln. Diese kann meist ambulant in örtlicher Betäubung erfolgen.

Genaueres zu den therapeutischen Möglichkeiten und deren Vor- und Nachteilen können Sie mit Ihrem HNO-Arzt in einem ausführlichen Gespräch klären. 

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Eine akute Hörminderung kann verschiedene Ursachen haben:  1) Ohrenschmalzpfropf 2) Gehörgangsentzündung 3) Hörsturz 4) Knall- oder Lärmtrauma 5) Traumatische Trommelfellverletzungen u.v.m. 

können nicht nur vom Ohr ausgehen z.B. durch eine Entzündung des Gehörganges oder des Mittelohres bzw. eine Verletzung des Gehörganges oder des Trommelfells. Sie können auch bei Kiefergelenksbeschwerden der sog. CMD (Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion) auftreten.

Ohrdruck kann durch eine Vielzahl an Problemen ausgelöst werden. Hierzu gehören unter anderem: 1) Ohrenschmalz sog. Cerumen 2) eine Tubenbelüftungsstörung 3) eine Entzündung des äußeren Gehörganges oder des Mittelohres 4) einen Fremdkörper 5) Kiefergelenksbeschwerden der sog. CMD  6)  Knocchenveränderungen des Gehörganges sog. Exostosen oder auch Tumore des äußeren Gehörganges oder des Mittelohres uvm.. Zur genauen Diagnostiker Ursache ist daher ist eine Vorstellung beim HNO-Arzt erforderlich. 

Als Tinnitus bezeichnet man ein wahrgenommenes Ohrgeräusch ein- oder beidseitig ohne Einwirkung einer  äußeren Schallquelle. Dieser kann in einen objektiven (auch vom Untersucher durch Spezialintrumente wahrnehmbares Geräusch z.B. durch Gefäßanomalien) und einen subjektiven Tinnitus (nur vom betroffenen wahrgenommenes Ohrgeräusch) unterteilt werden. Weitere Informationen zur Diagnostik und Therapieoptionen lesen Sie demnächst in meinem Blog.

Es ist stressig, der Nacken verspannt und plötzlich tritt es auf. Ein dumpfes Wattegefühl auf dem Ohr und ein Pfeifen. Hält dieses länger als 30 Minuten an spricht man von einem sogenannten Hörsturz.

Die Ursachen hierfür können vielfältig sein und reichen von Entzündungen des Mittel- oder Innenohres über Durchblutungsstörungen des Innenohres bis hin zu Tumoren des Gleichgewichtsnervs, das sog. Akustikusneurinom. Jedoch können auch Zahnherde, Kiefergelenksprobleme und Nackenverspannungen Hörstürze triggern. 

Daher ist eine genaue Abklärung der Ursache über einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt vor einer jeden Therapie sinnvoll. Gegebenenfalls werden auch weitere Disziplinenwie die Neurologie, Orthopädie oder Gefäßchirurgie zu Abklärung der Beschwerden hinzugezogen.  

Mehr Informationen zum Thema erhalten Sie in meinem Blogbeitrag „Hörsturz-Der plötzliche Hörverlust“.

Drehschwindel oder auch Schwankschwindel können zahlreiche Ursachen haben. Hierzu gehören unter anderem: 1) ein Ausfall des Gleichgewichtsorgans  (z.B. im Rahmen  einer Neuritis vestibularis oder eines M. Menière) 2) sog. Otolithen, welche das Gleichgewichtsorgan irritieren können und den sog. gutartigen Lagerungsschwindel (BPLS) auslösen können 3)  Nackenverspannungen und Halswirbelblockierungen 4) Störungen der  zentralen Nervenbahnen und der Hirnnervenkerne im Rahmen eines Schlaganfalls oder einer Tumorerkrankung 5) Herz-Kreislauferkrankungen uvm.. Daher ist eine genaue Diagnose durch einen HNO-Arzt und ggf. Neurologen, Kardiologen und Orthopäden wichtig. 

Der M. Menière ist eine Grunderkrankung mit drei Komponenten, welche in fluktuierendem Maße auftreten und zusammen das Krankheitsbild bestimmen. Hierbei tritt eine meist im Tieftonbereich eine Hörminderung mit gleichzeitig fluktuierendem Tinnitus und Drehschwindel auf. Letzterer hält typischerweise mehrere Stunden an. Das Krankheitsbild kann in seiner Stärke variieren  und tritt meist Anfallsartig auf. Wichtig ist hierbei die genaue Diagnose, um den für Sie richtigen Therapieweg zu finden. 

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