SARS-CoV-2 (COVID-19)

ALLES WAS SIE WISSEN MÜSSEN

Wenn Sie Erkältungssymptome aufweisen bitten wir Sie, uns vor einem Praxisbesuch telefonisch zu kontaktieren.

Bitte kommen Sie nicht direkt in unsere Praxis. Dies dient dem Schutz aller unserer Patienten und des Personals.

Sollten Sie unter einem Infekt der Atemwege leiden und einer ärztlichen Behandlung bedürfen, vereinbaren Sie einen Termin in einer der Hamburger Schwerpunktpraxen: 

Tel.: 040 22802-930

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.

Denn Ihre Gesundheit ist unsere Motivation

Krankheitsverläufe sind zum Teil unspezifisch und variieren von symptomlosen Verläufen bis hin zu schweren Lungenentzündungen.

Zu den häufigsten Symptomen zählen:

  • Fieber
  • Husten
  • Kurzatmigkeit
  • Gliederschmerzen
  • Halsschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Geruchsminderung / Geschmacksveränderung (für 2-3 Tage zu Beginn der Infektion unabhängig von Nasenbeschwerden)
  • Verstopfte Nase / Schnupfen
  • Übelkeit / Erbrechen / Durchfall
  • Bindehautentzündungen
  • Hautausschlag
  • Tröpfcheninfektion der Atemwege (häufigster Übertragungsweg)
  • Schmierinfektionen (durch kontaminierte Oberflächen, evtl. über Stuhl möglich)
  • Bindehäute der Augen (möglich Ansteckung jedoch noch nicht abschließend geklärt)
  • Übertragung von Mutter auf Fetus / Neugeborenes (kein direkter Nachweis, jedoch Einzelfallberichte über SARS-CoV-2-Nachweis bei Neugeborenen)
  • Aerosolbildung im Rahmen medizinischer Tätigkeiten (z.B. bei Bronchoskopie oder zahnärztlichen Prozeduren)

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellem Kenntnisstand im Mittel zwischen 5-6 Tagen (bis zu 14 Tage).

Bis zum Auftreten von Symptomen dauert es in der Regel ca. 7,5 Tage.

Nach derzeitigem Stand ( 3 Studien von 1. evakuierten Heimkehrern, 2. einem Kreuzfahrtschiffausbruch und 3. einer Kontakt-basierten Fallsuche) geht man von einem Anteil Erkrankender unter den positiv getesteten Patientin von 51-81% aus.

Aufgrund der geringen Fallzahlen und geringer Anzahl von Studien kann hier noch keine genauere Aussage getroffen werden.

Derzeitig geht man davon aus, dass vermehrungsfähige Viren bis zum ca. 8. Tag nach Symptombeginn in Abstrichen aus dem Sputum nachweisbar sind.

Diese Zeit kann auch deutlich nach oben abweichen und bedarf weiterer Untersuchungen zur genauen Stellungnahme.

Solange vermehrungsfähige Viren in Abstrichen nachgewiesen werden können, besteht weiterhin Ansteckungsgefahr.

WICHTIG: Ein negativer Nasenrachenabstrich bedeutet nicht, dass Sie nicht mehr infektiös sind. So konnten Erreger aus Nasenrachenabstrichen lediglich bis 4 Tage jedoch in Sputumuntersuchungen aus der Lunge noch bis zu 8 Tage nach Symptombeginn gefunden werden.

PCR-Nachweis:

Es erfolgt nach Abstrichentnahme eine Untersuchung des Materials auf Nukleinsäuren des COVID-19 -Erregers. Werden diese nachgewiesen, ist der Test positiv.

WICHTIG:

Ein negatives Ergebnis schließt eine Infektion mit COVID-19 nicht aus.

Die Gründe hierfür können vielfältig sein. Falsch negative Ergebnisse können durch unsachgemäßen Transport bzw. Lagerung der Proben sowie auch eine falsche Abstrichentnahme oder der falsche Abnahmezeitpunkt eines Abstriches in der Infektion vorkommen.

Bestehen zum Zeitpunkt der Abstrichentnahme bereits vorwiegend Lungenbeschwerden wie Husten wird ein Abstrich aus dem Nasenrachen eher negativ ausfallen. Daher sollte bei solchen Beschwerden sog. Sputum aus der Lunge gewonnen werden. Auch Stuhluntersuchungen können zu diesem Zeitpunkt nähere Hinweise liefern.

SARS-CoV-2-Schnelltest:

Dieser Test beruht auf der Suche nach Antikörpern im Blut eines Patienten. Hat ein Patient bereits Kontakt mit dem Erreger gehabt, bildet das Immunsystem 7-10 Tage nach Infekt sogenannte Antikörper. Diese können über ein spezielles Verfahren ähnlich einem Schwangerschaftstest im Blut nachgewiesen werden. Hierbei unterscheidet man sog. IgM- und IgG-Antikörper. IgM-Antikörper treten dabei in einem frühen Infektstadium auf und deuten auf eine frische Infektion hin. IgG-Antikörper dagegen entstehen bei längerem Infekt und zeigen nach verschwinden der IgM-Antikörper auf einen entweder lange bestehenden Infekt oder eine bereits stattgehabt Auseinandersetzung mit dem Virus hin.

WICHTIG:

Auch dieser Test unterliegt Schwächen und kann eine frische Infektion nicht nachweisen. Die Anwendung erfolgt, um herauszufinden, wer bereits mit dem Virus Kontakt hatte ggf. ohne es bemerkt zu haben. Derzeit sind diese Tests noch in größeren Validierungsstudien, um die Effektivität näher beurteilen zu können. Es gilt hierbei insbesondere auch eine Kreuzreaktivität mit bereits bekannten Beta-Corona-Viren auszuschließen.

SIND SIE SCHON IMMUN?

Lassen Sie Sich Testen!

Mittels SARS-CoV-2-SCHNELLTEST

AB JETZT IN UNSERER PRAXIS VERFÜGBAR!

Wenn Sie Interesse an einem Schnelltest haben, nehmen Sie telefonisch mit uns Kontakt auf. Wir vereinbaren dann mit Ihnen einen auf den Erkrankungsverlauf abgestimmten, optimalen Testtermin, um Ihnen die bestmögliche Aussagekraft des Tests zu ermöglichen.

Informationen zum Schnelltest auf COVID-19

  1. Für wen ist der Schnelltest gedacht? / Wann ist eine Testung sinnvoll?
    • Die Testung ist für Patientin geeignet, die nach einer überstandenen Infektion und bislang nicht erfolgter Testung unsicher über ihr weiteres Verhalten sind. Hierbei kann ein Schnelltest ggf. Auskunft über den Immunstatus hinsichtlich COVID-19 geben. Ein positiver Test zeigt eine Immunität und bereits erfolgte Auseinandersetzung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 an.
  2. Wie erfolgt die Durchführung?
    • Es erfolgt die Abnahme von wenigen Blutstropfen aus der Fingerbeere mittels einer kleinen Lanzette. Hiernach wird der Blutstropfen auf den Schnelltest gegeben. Nach Zugabe von Reagenzien startet der Test vergleichbar einem Schwangerschaftstest.
  3. Wie schnell erhalte ich mein Ergebnis?
    • Ihr Ergebnis erhalten Sie innerhalb von 15 Minuten nach Testbeginn.

WICHTIGER HINWEIS:

Eine sog. Kreuzreaktivität des COVID-19-Schnelltests mit anderen Beta-Coronaviren ist derzeit noch nicht ganz auszuschließen. Ein Test ist kann daher auch falsch positiv ausfallen, d.h. dass trotz positivem Testergebnis keine Auseinandersetzung mit dem Coronavirus stattgefunden hat. Ebenso können falsch negative Ergebnisse durch zu frühe Testung vor Beginn einer klinischen Infektion auftreten. Neben diesen zwei Ursachen können Störeinflüsse wie eine unzureichende Blutmenge im Schnelltest, die Raumtemperatur sowie auch Reagenzien zu veränderten Testergebnissen führen. Derzeit erfolgen größere Studien, um das Testverfahren genauer zu validieren und diese Sachverhalte weiterführend zu klären. Wir werden Ihnen zeitnah weitere Informationen hierüber zukommen lassen.